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Neuigkeiten

Autofahren mit Flip-Flops, ist das erlaubt?

18.07.2019

Grundsätzlich gibt es in Deutschland keine gesetzliche Regelung, die das Autofahren mit Flip-Flops verbietet. Außerdem ist das Autofahren mit High Heels, Sandalen, Plateauschuhen, Socken oder barfuß gesetzlich nicht ausdrücklich untersagt. Kommt es zu einer Verkehrskontrolle durch die Polizei, droht folglich kein Bußgeld wegen falscher Fußbekleidung. Bei einem Unfall sieht die Gesetzeslage jedoch anders aus. Auch in den meisten europäischen Ländern existiert kein Gesetz, das das Tragen von Flip-Flops oder High Heels am Steuer verbietet.

Versicherungen zeigen sich entgegenkommend.

Die Versicherer sehen es zwar nicht gern und raten beim Fahren stets zu festem Schuhwerk – wie beispielsweise zu Sportschuhen – beim Fahren. Die Haftpflichtversicherungen leisten aber dennoch. Ein Vollkaskoversicherer könnte zwar auf die Idee kommen, den Schaden wegen grober Fahrlässigkeit nicht oder nur teilweise zu übernehmen. Bisher kamen die Vollkaskoversicherungen den Versicherungsnehmern aber immer entgegen.

Mit Flip-Flops oder Plateauschuhen Auto zu fahren, wiegt folglich nicht so schwer wie das Fahren unter Alkoholeinfluss oder die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen.

Rechtliche Folgen bei einem Autounfall mit Flip-Flops

Es gibt zwar kein konkretes Flip-Flop-Verbot in Deutschland. Kommt es jedoch zu einem Verkehrsunfall, bei dem ungeeignetes Schuhwerk eine Rolle spielt, kann es sich um eine sogenannte Verletzung der allgemeinen Sorgfaltspflicht handeln.

§ 1 Abs. 2 Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt, dass der Verkehrsteilnehmer sich so zu verhalten hat, dass keine andere Person geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird.

Passiert also ein Unfall und hat der Verursacher Flip-Flops getragen, droht diesem ein Bußgeld von 35 Euro oder mehr. Kommen Personen zu Schaden, kann außerdem eine strafrechtliche Verfolgung die Folge sein.

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Weniger Wohnungseinbrüche, aber höhere Schadenssummen!

01.06.2019

Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland im vergangenen Jahr gesunken. Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wurden insgesamt rund 110.000 Schadensfälle gemeldet, während es 2017 noch etwa 20.000 mehr waren.

Damit hat die Zahl der Einbrüche den niedrigsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Der versicherte Schaden belief sich 2018 auf circa 310 Millionen Euro, nach 360 Millionen im Vorjahr. Konterkariert wird die erfreuliche Entwicklung von einem Anstieg der durchschnittlichen Schadenssumme um rund 100 auf circa 2.850 Euro. Nicht versicherte Fälle wurden in der GDV-Statistik allerdings nicht erfasst, das tatsächliche Einbruchsrisiko lässt sich also kaum beziffern.

Wer sich vor den finanziellen Schäden schützen will, kann dies mit einer Hausratversicherung tun. Neben Einbruchdiebstahl deckt die Police auch die Schadensquellen Leitungswasser, Sturm und Hagel, Feuer und Vandalismus ab. Hinzu kommen je nach Tarif weitere Risiken wie Überspannungsschäden oder Elementargefahren, ein fundierter Vergleich lohnt sich.

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Warum Frauen im Alter durchschnittlich ärmer sind als Männer

01.05.2019

Frauen stehen vor einem beträchtlichen Altersarmutsrisiko. Ihre Rente fällt im Schnitt nur etwa halb so hoch aus wie die von Männern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Da sie weit überwiegend die Kindererziehung, den Haushalt und die Pflege von Angehörigen übernehmen, arbeiten sie häufiger in Teilzeit oder gar nicht. Hinzu kommt der berüchtigte „Gender Pay Gap“, also die geringere Bezahlung von Frauen für gleichartige Tätigkeiten. Außerdem klettert man/frau die Karriereleiter nicht so schnell empor, wenn ein Vollzeitjob nicht oder nur zeitweise möglich ist. Dadurch spreizt sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen ebenso weiter wie durch die Geschlechtertendenzen bei der Berufswahl: Frauen ergreifen häufiger Berufe im sozialen Bereich, wo das Lohnniveau im Allgemeinen geringer ist als beispielsweise in technischen Berufsfeldern. Da sich all diese Faktoren negativ auf die Rentenhöhe auswirken, läge es eigentlich nahe, der privaten Altersvorsorge besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie Umfragen zeigen, befassen sich Frauen aber deutlich weniger mit dem Thema als Männer.

Im Schnitt beginnen sie erst zehn Jahre später mit der Vorsorge. Dabei sollte der Einstieg ins Sparen für den Ruhestand gerade bei begrenztem Vorsorgebudget früh erfolgen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren.

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Früher an Später denken, Berufsunfähigkeitsversicherung für Ihre Kinder

28.03.2019

Viele Schüler stehen gerade jetzt vor Ihren Schulabschluss. Der Wechsel ins Berufsleben birgt viele Fragen zur Absicherung. Besonders für Jugendliche, die einen handwerklichen Beruf anstreben, zahlt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler doppelt aus. Sichern Sie sich den Gesundheitszustand und beginnen sie mit günstigen Beiträgen.

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Wir suchen Werkstudenten/Praktikanten im Bereich Immobilienwirtschaft

28.02.2019

Sie möchten im Bereich der Finanzen, Versicherungen und Immobilien begleitend zum Studium als Werkstudent arbeiten oder ein Praktikum absolvieren? Wir suchen Sie für den Bereich Immobilienwirtschaft! Wir bieten Ihnen ein freundliches Team und Arbeitsumfeld sowie tiefgehende Einblicke in die Welt der Immobilienwirtschaft. Interesse? Dann schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung an info@le-finanz.de.

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Unfallversicherung! Sicher über die Piste!

01.03.2019

Die Zeit des Wintersports ist da…. Egal ob beim Rodeln, Abfahren, Snowboarden. Lang- oder Eislaufen – ein Sturz oder Zusammenstoß mit einem anderen Wintersportler ist schnell passiert und kann unangenehme finanzielle Folgen haben. Ein ausreichender Versicherungsschutz ist deshalb wichtig. Die Krankenversicherung kommt zwar für die medizinische Versorgung auf. Aber je nach Schwere der Verletzung kann darüber hinaus eine sechs- bis siebenstellige Summe zusammenkommen.

Die Schäden bei einem Dritten werden durch die Private Haftpflichtversicherung gedeckt. Bei einem selbst greift jedoch nur die Unfallversicherung. Diese bezahlt auch bei bleibenden gesundheitlichen Schäden. Wintersportler sollten besonders auf die Bergungskosten achten. Wenn ein Rücktransport mit dem Rettungshubschrauber notwendig wird, kann dies richtig ins Geld gehen. Ski heil…

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Sturmschäden! – Wer zahlt?

01.02.2019

Das Jahr ist noch jung und doch gab es bereits vielerorts Sturm- und Orkanböen mit jeder Menge Regen. Und wieder hat sich gezeigt, der richtige Versicherungsschutz kann entscheidend sein. Allein im Jahr 2018 hat der Wintersturm Friederike die Sachversicherer 500 Mill. Euro Schadenaufwand gekostet.

Generell gilt: Schäden am Gebäude, durch Äste, Schornsteine oder umgefallene Masten, ersetzt die Wohngebäudeversicherung. Schäden in der Wohnung durch Sturm, z. B. durch die Dachabdeckung kommt es zu Folgeschäden am Hausrat erstattet die Hausratversicherung. Eine Glasversicherung ersetzt die Bruchschäden an Fenster- und Türscheiben sowie Glasdächern oder Wintergärten. Im Schadenfall sollte sich der Versicherte rasch einen seinen Makler oder die Versicherung wenden.

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Pflege wird immer teurer

01.01.2019

Fast 3,5 Millionen Menschen in Deutschland sind auf Pflegeleistungen angewiesen, bis 2045 soll diese Zahl Prognosen zufolge auf rund 5 Millionen anschwellen. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt –als eine Art Teilkasko – bei Weitem nicht alle anfallenden Kosten. Und der Eigenanteil, den die Pflegebedürftigen oder ihre engen Angehörigen beisteuern müssen, steigt und steigt: 1.830 Euro monatlich sind, Stand Januar 2019, im bundesweiten Durchschnitt für stationäre Pflege aus eigener Tasche zu entrichten. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Rentenhöhe liegt in der gesetzlichen Rentenversicherung bundesweit bei rund 1.050 Euro. Bei Frauen beträgt die Durchschnittsrente sogar nur 685 Euro. Trotz dieses Missverhältnisses hat nur jeder 20. Erwachsene für den Fall vorgesorgt, einmal selbst zum Pflegefall zu werden. Dabei kosten entsprechende Versicherungen, gerade wenn man in relativ jungen Jahren einsteigt, nur wenige Euro pro Monat

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Pflichten von Hausbesitzern bei Schnee und Eis

01.12.2018

Wer als Hausbesitzer (oder von diesem beauftragter Mieter) seinen Verkehrssicherungspflichten nicht hinreichend nachkommt, riskiert den Schutz der Haus-und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Im Winter müssen insbesondere Gehwege und Zufahrten schnee- und eisfrei gehalten werden. Bedrohliche Eiszapfen, etwa an Regenrinnen und Dachkanten, müssen entfernt werden. Wird ein Dritter durch eine Dachlawine geschädigt, springt die Versicherung in der Regel ein (bei selbst bewohnten Einfamilienhäusern übernimmt Meist die Privathaftpflichtpolice den Schaden). Wer Passanten per Schild vor Lawinengefahr warnt, hebt damit übrigens seine Haftung als Hausbesitzer nicht auf.

Gebäudeschäden durch Schneedruck können mit einer Wohngebäudeversicherung abgesichert werden. Diese muss dafür allerdings einen Elementarschutz beinhalten. Auf einen solchen sollte auch in der Hausratversicherung nicht verzichtet werden, wenn Schneedruck oder Lawinen drohen. Denn oftmals kommen nicht nur das Gebäude und fest verbaute Bestandteile, sondern auch hochwertige Geräte oder Möbel zu Schaden.

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Was es kostet, früher in Rente zu gehen

01.11.2018

Wer früher als vor der gesetzlichen Altersgrenze den verdienten Ruhestand genießen will, sollte einen gewissen finanziellen Spielraum mitbringen. Denn der Abschlag bei einer Frühverrentung fällt nicht gering aus, wie Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund zum Neurentner-Jahrgang 2017 zeigen. Jeder vierte der 760.000 Neurentner ist frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden. Der Rentenabschlag betrug dabei durchschnittlich 0,3 Prozent pro Monat. Im Mittel mussten die Frührentner 26 Monate vor der Altersgrenze in den Ruhestand gehen, womit sich die Einbuße auf knapp 8 Prozent summiert.

Das entspricht einer durchschnittlichen Rentenminderung um 84 Euro. Der Rentenzahlbetrag des 2017er-Jahrgangs beläuft sich im Schnitt auf 873 Euro. Die Bundesregierung möchte das Rentenniveau bis 2025 stabil halten. Wie es danach weitergehen soll, wird aktuell in einer Kommission diskutiert. Steigen werden die Renten angesichts von immer mehr Leistungsempfängern und immer weniger Beitragszahlern jeden falls nicht. Schon das bisherige Rentenniveau zu halten würde in den kommenden Jahrzehnten Unsummen an Steuergeldern verschlingen, da die Beiträge nicht unbegrenzt steigen können. Kommende Rentnergenerationen werden also den Gürtel enger schnallen müssen, wenn sie nicht betrieblich und/oder privat vorgesorgt haben.

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Urlaubszeit! Reisezeit!

01.07.2018

Für viele Urlauber heißt es wieder Kofferpacken und ab ins Ausland.
Auslandsreisekrankenversicherung nicht vergessen!

Das deutsche Gesundheitssystem mag seine Schwächen haben, gehört aber dennoch zu den besten der Welt. Das wird den Patienten vor allem dann bewusst, wenn sie in einem anderen Land schwer erkranken oder einen Unfall erleiden. In einem solchen Fall kann es über Wohl und Wehe entscheiden, schnell in den Genuss der deutschen Versorgungsstandards zu kommen. 12.900 Mal hat der ADAC im vergangenen Jahr Krankenrücktransporte in die Heimat organisiert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von 6 Prozent. Allerdings: Nicht alle, die wollen, können auch. Ein Krankenrücktransport ist äußerst kostspielig und wird im Regelfall nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wer nicht Zehntausende Euro aus eigener Tasche zahlen kann, muss also mit der medizinischen Versorgung im Reiseland vorliebnehmen. Ein fachgerechter Rücktransport von den Kanarischen Inseln kann bis zu 45.000 Euro kosten, aus Fernost werden schon mal weit über 100.000 Euro fällig. Wer im Falle des Falles lieber im Heimatland medizinisch versorgt werden will, sollte rechtzeitig eine entsprechende Krankenzusatzversicherung abschließen.

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Vor dem Drohnen-Start: Versicherungsfrage klären

14.05.2018

Drohnen werden mehr und mehr zu einem Massenartikel, insbesondere seit es schon für unter 100 Euro brauchbare Geräte gibt. Was viele Anwender nicht wissen: Für den Einsatz gelten strenge Regeln, und dass die private Haftpflichtversicherung bei einem Schaden einspringt, ist überaus fraglich.
Ein Absturz kann aber auch erfahrenen Piloten passieren, beispielsweise aufgrund einer Windböe. Kommt es zu Personen- oder Sachschäden, haftet der Pilot mit seinem Vermögen.

Das Problem: Prinzipiell ist der Gebrauch von Spielzeugen über die Privathaftpflichtpolice abgesichert – nicht festgelegt ist aber, bis zu welchem Gewicht eine Drohne noch als Spielzeug gilt. Überschreitet sie die Schwelle zum unbemannten Flugobjekt, kann der Versicherer den Daumen senken.
Drohnenbesitzer sollten daher unbedingt mit ihrer Versicherung abklären, ob ihre Drohne vom Haftpflichtschutz umfasst ist und ob gegebenenfalls eine Klausel in den Vertrag aufgenommen werden kann. Für größere und damit schwerere Geräte muss eine eigene Drohnen-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden – das schreibt der Gesetzgeber vor.

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